Manfred  Larisch

Möhlendiek  2

24803  Erfde

Tel : 04333  538

E.Mail: [email protected]

Agapornidenzüchter

Mitglied in der AZ Ortsgruppe und Vogelfreunde 
Rendsburg 
AZ  Nr. 16877  Mitglied in der IG Agapornis / Forpus
VZE Nr. 48490  Mitglied in der IG Kleinpapageien

Seit  über  40 J  Mitglied  in  der  AZ

Seit  1988  Mitglied  in  der  AZ - Ortsgruppe  und  Vogelfreunde  Rendsburg

Seit  2016  Mitglied  beim  VZE

Auch wenn die Vogelzucht und mein schönes zu Hause mir sehr viel bedeuten, liebe ich auch schöne Reisen sehr.

In diesem Fall ist es natürlich sehr wichtig, eine zuverlässige Person zu haben, die die Tiere in der Zeit fachmännisch versorgt. Mein Schwiegersohn, durch mich infiziert, und inzwischen selbst Vogelzüchter, übernimmt diese Aufgabe dann bei mir. Hierfür bin ich sehr dankbar.

Im Jahr 2013 habe ich vor Jugendlichen unseres Vereins bei mir einen Vortrag über sachkundige Haltung und Zucht von Agaporniden gehalten.

Hier ein paar Bilder davon.

M e i n 

S a c h k u n d e n a c h w e i s 

siehe auch Bericht "Kleine Agaporniden Kunde"


NUR  WAS  ICH  KENNE,  BIN  ICH  AUCH  BEREIT  ZU  SCHÜTZEN  ! 


Mit dieser Einstellung werden aus  T I E R H A L T E R N 
auch  T I E R S C H Ü T Z E R. 

Es gibt viele Möglichkeiten sich sachkundig zu machen , eine gute Art ist der Kontakt zu einem erfahrenen Züchter. 

Einiges über mich und meine Agapornidenzucht 

L I E B E (R)   V O G E L F R E U N D (I N)   !

Als ich 1967 meine ersten Vögel anschaffte, habe ich anfangs die unterschiedlichsten Arten mehr oder weniger erfolgreich vermehrt.

Mit dem Erhalt 1970, der damals noch erforderlichen Zuchtgenehmigung für Papageienvögel, stellte ich mich langsam auf Großsittiche um. Diese wurden jedoch nach und nach von Agaporniden verdrängt, so daß ich seit vielen Jahren nur Agaporniden züchte. 

Seit 1985 bin ich AZ  Mitglied und seit 1987 in der AZ Ortsruppe Rendsburg.  2016  bin ich auch in den VZE eingetreten. In unserem Verein, der "AZ Ortsgruppe und Vogelfreunde Rendsurg" habe ich viele Jahre im Vorstand mitgearbeitet. Etliche Jahre war ich Schriftführer. Danach war ich einige Jahre Vorsitzender, sowie später auch Ausstellungsleiter. An aktiven Arbeiten habe ich mich immer gern beteiligt. 

Z.Z. züchte ich Schwarzköpfchen, Rußköpfchen und Erdbeerköpfchen. Rosenköpfchen in Lutino habe ich in meinen Anfangsjahren sehr erfolgreich gezüchtet. Pfirsichköpfchen habe ich früher nur unregelmäßig gezüchtet. Die Zucht von  Grauköpfchen habe ich nach mehreren erfolgreichen Jahren wieder eingestellt. 

Es war von Anfang an mein Anliegen die Vögel  artenrein in wildfarbe zu züchten. Mutationspaare der letzten Zeit werden mit der Wildfarbe nicht vermischt. 
Alle zugekauften Zuchtvögel stammen ausschließlich von namhaften, erfolgreichen Spitzenzüchtern aus dem In- und Ausland. 

Meine Zucht hat einen hohen Standard. Das belegen viele Landesgruppensiege und auch etliche Landessiege. Besonders Erdbeerköpfchen und Schwarzköpfchen haben wiederholt den Landessieg Schlesw. - Holst. / Hamburg, Agap. Forpus. erhalten. Sehr hohe Bewertungen erhielt ich auch auf der VZE Bundesmeisterschaft 2022 in Magdeburg. 

Die AZ Bundes - und Europaschau habe ich aus unterschiedlichen Gründen nicht beschickt. 
Da mir der Kontakt zu anderen Züchtern aber sehr wichtig ist, bin ich in der IG Agap. Forpus der AZ, sowie in der IG Kleinpapageien der VZE, und nehme auch seit vielen Jahren an den jährlichen Veranstaltungen teil.  Zu dänischen Vogelzüchtern habe ich gute und regelmäßige Kontakte. Aber auch nach Östereich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Niederlande gibt es Kontakte. 

In der VZE Vogelwelt sind mehrere Fachberichte von mir, zu dem Thema Agaporniden,  veröffentlicht worden. 

Meine Vögel züchte ich in Volieren von ca. 2,5 x 1 m mit etwas kleinerem Innenraum. Für gezielte Anpaarungen stehen Boxen von ca. 1,8 m Länge zur Verfügung. Einige haben einen Durchflug zu einer ähnlich großen Außenbox. 

Wiederholt habe ich im Sommer einen kleinen Schwarm Agaporniden im Freiflug gehalten. Ihr ständiges " zuhause " ist immer die Voliere. Im Herbst sind natürlich auch einige Opfer von Katzen und Sperber geworden. 

Züchterbesuch, wie auch der von Interessenten, ist bei mir nach Anmeldung stets willkommen. Ebenso gebe ich auf Wunsch gerne meine langjährige Erfahrung an Neuanfänger und Interessierte weiter.

Natürlich gebe ich auch überzählige Nachzuchten ab. Umfangreiche Beratung, besonders für Neuanfänger, ist für mich selbstverständlich.

Manfred Larisch

Ein paar Bilder von meiner Anlage

Das Haus mit der großen Rose ist vielen in der Gegend bekannt 

Wohin diese Tür führt kann man erkennen

Von diesem schönen Platz kann ich meine Vögel im Sommer stets gut beobachten. 

Das ist die Volierenanlage beim Haus

Hier geht es durch einen Laubengang zur zweite Voliere im Garten. 

Ein Blick auf die Voliere und einen Teil des Gartens

Die Voliere

Ein Blick auf einige Innenboxen, die überwiegend zur Verpaarung genutzt werden

Ein Blick auf einige Innenboxen, die überwiegend zur Verpaarung genutzt werden

H  I  N  W  E  I  S

An dieser Stelle möchte ich auf die Zucht meines Schwiegersohnes hinweisen. Sven Breier wohnt im Nachbarort. Aus gesundheitlichen Gründen fand er Gefallen an der Vogelzucht. Nach Kanarien und Großsittichen hat er seit längerer Zeit Rußköpfchen. Sein Interesse gilt den Mutationen der Grünreihe, besonders dilute und euwing.  Seit vielen Jahren ist er AZ Mitglied. Während meiner Abwesenheit versorgt er meine Vögel, und so auch umgekehrt. Auch er gibt regelmäßig Nachzuchten ab. Für Interessenten stelle ich sehr gern den Kontakt her. 
Im Anschluß sehen Sie Bilder seiner Vögel

Warum Agaporniden  ?

Wohl alle langjährigen Züchter einer Vogelart haben anfangs eine Findungsphase gehabt. Heute sind diese Vögel besonders schön, und dann wieder die Anderen noch schöner. Man hätte gern so vieles. Doch nur wenige haben Platz, Zeit und Geld alle Wünsche umzusetzen. 


Für den Vogelfreund erhebt sich hier die Frage, möchte ich nur Vögel halten, eventuell auch gelegentlich Nachzucht haben und mich daran erfreuen, oder möchte ich Züchter werden mit ganz bestimmten Zuchtzielen. Im letzten Fall lernt man nie aus und erreicht auch nie das Ziel. Hierin liegt der besondere Reiz und der Unterschied zwischen Halter und Züchter. 

Mit etwas Vernunft finden dann viele Vogelfreunde das Richtige für sich. Hier sollten dann durchaus sachliche Gründe eine Rolle mitspielen. Habe ich z. B. nur eine Zimmervoliere, eventuel einen Raum für Zuchtboxen, oder sogar einen Platz für Aussenvolieren mit Innenraum. Letzteres ist natürlich der Idealfall mit den meisten Möglichkeiten. Ich muss bedenken, ob die Vögel unser Klima vertragen, oder ob sie Wärme brauchen. Mag ich den großen imposanten Papagei, oder doch lieber den lebhaften Schwarm kleiner Vögel. Auch der Gesang vieler Arten ist oft ein Grund für die Anschaffung. Nachbarn setzen wegen der Geräusche aber oft deutliche Grenzen. Für unterschiedliche Vogelgruppen ist ja auch unterschiedliches Fachwissen notwendig. Für die meisten von uns spielt hier natürlich auch Geld eine wesenliche Rolle. Manche Vögel können teuer sein. Wer das Glück hat, Nachzuchten abgeben zu können, wird seine Kosten aber nur selten zurückerhalten. Sehr wichtig ist auch, wieviel Zeit man aufbringen kann. Ein Schwarm Körnerfresser in einer Voliere macht eben viel weniger Arbeit, als eine Reihe Zuchtboxen mit der gleichen Anzahl Vögel. An die Halter von Weichfressern werden dann noch besondere Anforderungen gestellt.

Alle diese Punkte sollen nicht nur von angehenden Züchtern beherzigt werden, sondern auch von den Haltern, die ihre Freude an gesunden aktiven Vögeln haben wollen. Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, daß wir zu 100 % für das Wohlergehen unserer Vögel verantwortlich sind. Leider werden hier oft grobe Fehler gemacht. Gegen Gleichgültigkeit kann dieser Bericht nichts ausrichten, aber Informationen kann man nicht oft genug geben. 

Diese Findungsphase habe auch ich durchlebt.  "Hansi", unser Wellensittich bekam irgenwann eine Partnerin und Nachwuchs. Als ich ein Haus mieten konnte, durfte ich Volieren bauen, für einen Schwarm Wellensittiche, für Kanarien, für Dompfaffen und die ersten Großsittiche. 

Nachdem ich 1972 Volieren in meinem  eigenen Garten gebaut habe, entstand die Vorliebe für Agaporniden. Die noch vorhandenen Großsittiche wurden langsam verdrängt, und ich suchte den Kontakt zu Agapornidenzüchtern. Ich hatte meine Lieblingsvögel gefunden. Ein kleiner Schwarm in einer Voliere war für mich doch interessanter als ein Zuchtpaar Großsittiche darin. Seit dieser Zeit habe ich aber auch oft eine Voliere mit den unterschiedlichsten Vögeln, wie Wachteln, Täubchen, Finkenarten gehabt.  Mit der Zucht und allem was damit verbunden ist, kann man sich in Gegensatz zu Großsittichen, das ganze Jahr beschäftigen. Dadurch entstehen das ganze Jahr hindurch Erlebnisse. Trotzdem hält der Pflegeaufwand sich bei Volierenzucht in Grenzen.

Die Arten sind zwar alle nah miteinander verwand, in ihrem Wesen aber doch teilweise sehr unterschiedlich. Von den Arten, die ich halte, würde ich die Rosenköpfchen als am lautesten bezeichnen. Jungvögel verlieren aber recht schnell die Scheu vor den Menschen. Die Schwarzköpfchen sind für mich die Hektiker, die schon als Nestlinge blind davonstürmen. Dennoch werden auch sie häufig mit Freude als " Stubenvögel " gehalten, und legen das auch ab. Rußköpfchen und Erdbeerköpfchen sind nicht nur leiser, sie sind auch viel gelassener. Sie bleiben meist auch bei Beschäftigung an der Voliere sitzen, wenn andere schon nach drinnen fliegen. Auch ihr Nagebedürfnis ist nicht so stark ausgeprägt. Interessenten empfehle ich diese gern für die Wohnungshaltung. Das sind meine langjährigen Erfahrungen.  Der Züchter muß bei Erdbeerköpfchen allerdings die Artenschutzberingung und Meldepflicht beachten.  Grauköpfchen sind zwar mit Abstand die Scheuesten, Unterbringung und Umgang können das aber stark mildern. 

Daß Agaporniden sehr angenehme Mitbewohner als "Stubenvögel" sein können, erfahre ich aus vielen Rückmeldungen von Vogelliebhabern. Auch wenn sie bei paarweiser Haltung nicht immer die Nähe des Pflegers suchen, hat man mir Bilder geschickt, wie sie aus der Hand fressen. Zwei Grauköpfchen Männchen hatte ich einen Winter in der Wohnung. Sie verhielten sich reserviert, legten aber die Scheu ab. Die Gardienenstange war für die lebhaften Gesellen der Lieblingsplatz. Wegen der offenen Türen zogen sie im Frühjahr wieder in die Voliere um. 

Bei aller Zuneigung zu diesen Vögeln dürfen wir aber nicht vergessen, daß es keine dometizierten Haustiere sind. Es sind nach wie vor Wildvögel. Trotz vieler Zuchtgenerationen ist die natürliche Scheu vor dem Menschen noch immer in den Genen verankert. Erst durch den behutsamen Umgand mit den Tieren verliert sich diese Scheu mehr oder weniger.  

Für mich, als Züchter, bedeutet das: Mit den unterschiedlichen Agapornis Arten, mit all ihren Mutationen könnte ich viele abwechslungsreiche Wege einschlagen, und doch bei den Agaporniden bleiben. Der Wunsch vieler Züchter mal etwas Neues zu haben, läßt sich in der Agapornidenzucht leicht verwirklichen. Unterschiedliche Arten haben auch unterschiedliche Ansprüche. Bei der großen Farbbreite, ob Naturfarbe oder eine der vielen Farbmutationen kann jeder seine schönsten Tiere aussuchen, oder auch mal mit einer andren Art  was Neues beginnen.

 Ich habe mir diesen Wunsch von Zeit zu Zeit erfüllt. Nach den ersten Pfirsichköpfchen in Wildfarbe fand ich die Rosenköpfchen in lutino superschön. Als dann zusätzlich Schwarzköpfchen der Wildfarbe nicht genug waren sollten es auch Pfirsichköpfchen der Blaureihe sein. Dies aber nur für kurze Zeit. Ca. im Jahr 2000 entdeckte ich meine Vorliebe für die wildfarbigen Erdbeerköpfchen, die ich bis heute züchte. Die Farbe blau fehlte inzwischen in meinen Volieren. So gab es dann blaue Schwarzköpfchen. Nach mehreren Jahre wurde die durch blaue Rußköpfchen ersetzt. Anfang der  2010er Jahre habe ich an meinen Volieren etwas umgebaut, so das ich etliche Jahre erfolgreich Grauköpfchen züchten konnte. Altersbedingt ist es mir wohl nicht mehr möglich noch weitere Agapornisarten zu "probieren", ich habe jetzt aber auch nicht den Wunsch.   

 Im Schwarm in der Voliere kommen die Agaporniden bei ihren Aktivitäten erst richtig zur Geltung. Da sie keine schrillen Schreie ausstoßen, wie manche Gorßsittiche, hält sich der Geräuschpegel, auch für Nachbarn, in Grenzen. Für die meisten Arten ist ein frostfreier Innenraum im Winter ausreichend und gelegentliche leichte Minusgrade schaden nicht gleich. Die dauerhafte Unterbringung sollte aber deutlich im Plusbereich liegen. Sie stellen an den Anfänger keine außergewöhnlichen Ansprüche und sind auch zu erschwinglichen Preisen zu haben. 

U N D    D A R U M   A G A P O R N I D E N  !


Mit diesen Zeilen möchte ich Neuanfänger für Agaporniden interessieren und eine konzentrierte Starthilfe geben.

Manfred  Larisch

Auch die Schwarzköpfchen züchte ich wie fast alle Vögel in Gemeinschaftsvolieren

Schwarzköpfchen rein grün in der Außenvoliere

Schwarzköpfchen in der Blaureihe habe ich einige Jahre gezüchtet

Rußköpfchen reinerbig grün werden bei mir nicht mit Mutationen verpaart

Rußköpfchen Mutationen

Pfirsichköpfchen in der Blaumutation habe ich nur wenige Jahre gehabt

Pfirsichköpfchen in der Wildfarbe waren die ersten Agaporniden bei mir 

Grauköpfchen männl. habe ich auch eine Zeit als Stubenvögel gehabt.

Weibl. Grauköpfchen

Rußköpfchen Mutationen

Rosenköpfchen in wildfarbig und lutino habe ich viele Jahre gezüchtet

Mit Rosenköpfchen in lutino hatte ich in den 80er und 90er Jahren sehr gute Zuchterfolge

Seit 2000 züchte ich Erdbeerköpfchen rein Wf. 

Erdbeerköpfchen in der Außenvoliere